Installiert
10 Mio.+
Entwickler
Nolodin Games LLC
-
Kategorie
Simulation
-
Inhaltsbewertung
USK ab 0 Jahren
Entwickler-E-Mail
Datenschutzrichtlinie
https://nolodingames.com/privacypolicy.html
Screenshots
Detaillierte Spielanalyse
Als ich zum ersten Mal die Kontrolle über eine kleine, pelzige Gestalt in einer düsteren Stadtlandschaft übernahm, dachte ich: "Das ist mal etwas anderes." Cat From Hell – Cat Simulator verwandelt das niedliche Katzensimulator-Konzept konsequent ins Gegenteil. Man schlüpft nicht in eine schnurrende Hauskatze, sondern in ein übernatürliches Wesen mit messerscharfen Krallen und einem unstillbaren Durst nach Chaos. Die Spielwelt ist eine düster beleuchtete, von Neon gesäumte Metropole, in der man über Dächer springt, in enge Gassen hinabtaucht und unachtsame Stadtbewohner erschreckt. Die Steuerung ist erstaunlich agil; das Gefühl, mit weichen Pfoten über Ziegel zu huschen und dann mit einem gezielten Sprung einen Lüftungsschacht zu erreichen, ist ungemein befriedigend. Die Missionen drehen sich weniger um das Sammeln von Milch und mehr um das Auslösen von Panik, das Zerstören von Dekorationen oder das Verfolgen bestimmter Ziele im Schattenreich.
Was die App wirklich nützlich und fesselnd macht, ist ihr unverhohlener Fokus auf Action und Stil. Es gibt ein einfaches, aber effektives Upgrade-System, mit dem man die Fähigkeiten seiner Höllenkatze verbessern kann – schnellere Bewegungen, tödlichere Angriffe oder eine längere "Schreckens"-Fähigkeit. Die täglichen Herausforderungen und versteckten Sammelobjekte in der offenen Stadt sorgen dafür, dass auch nach Abschluss der Hauptgeschichte noch Gründe zum Rückkehren bestehen. Die Grafik, die an einen dunklen Comic erinnert, ist perfekt auf das Thema abgestimmt und läuft auch auf älteren Geräten erstaunlich flüssig. Die Soundeffekte, vom Fauchen bis zum Klirren zerbrechenden Glases, tragen wesentlich zur düsteren, aber auch etwas humorvollen Atmosphäre bei. Es ist eine seltene Mischung aus Entspannung (beim freien Erkunden der Stadt) und Adrenalin (bei einer Verfolgungsjagd mit virtuellen Wächtern).
Letztendlich bietet Cat From Hell eine überraschend tiefgehende Spielerfahrung in einem vermeintlich simplen Genre. Die reale Anwendung liegt im kurzweiligen Zeitvertreib und der Befriedigung, eine unkonventionelle Machtfantasie auszuleben. Man muss keine komplexen Strategien lernen oder sich durch endlose Dialoge kämpfen. Es geht um unmittelbares, intuitives Vergnügen: Springen, Kratzen und die Stadt auf eigene, pelzige Art unsicher machen. Für alle, die von süßen Katzensimulatoren genug haben und sich nach etwas Bissigem sehnen, ist dies eine äußerst lohnende Installation.
Kern-Gameplay-Funktionen
Im direkten Vergleich mit anderen Katzensimulatoren, die ich ausprobiert habe – wie etwa "Cat Simulator: Kitty Craft" oder "Stray Cat Simulator" – fällt Cat From Hell sofort durch seine eindeutige Haltung und seinen Mut zur Düsternis auf. Während die Konkurrenz oft auf realistische, sandkastenartige Simulationen in Vorstädten oder auf Bauernhöfen setzt, wählt diese App einen klaren Arcade- und Abenteuer-Ansatz. Die Steuerung fühlt sich hier präziser und reaktionsschneller an, was für die actionreicheren Sprung- und Kampfpassagen unerlässlich ist. Bei anderen Simulatoren kann das Bewegen der Katze manchmal schwammig oder unbeholfen wirken, hier hingegen hat man von Anfang an das Gefühl, ein flinkes Raubtier zu kontrollieren. Der größte Unterschied liegt in der Spielwelt und den Zielen: Statt Fische zu fangen oder mit Spielzeug zu interagieren, jagt man hier buchstäblich Schatten und hinterlässt eine Spur der Verwüstung.
Besonders macht diese App vor allem ihr durchdachtes Gameplay-Design und ihre Atmosphäre. Die Stadt ist nicht nur eine leere Kulisse, sondern eine durchdachte Spielwiese mit vertikaler Ebene, Verstecken und sich wiederholenden, aber unterhaltsamen NPC-Routinen. Die Upgrade-Mechanik gibt dem Spiel eine klare Progression, die vielen anderen Simulatoren fehlt, wo das Spielerlebnis oft nach der ersten Stunde stagniert. Optisch sticht Cat From Hell mit seinem einheitlichen, comicartigen Stil hervor, der technisch weniger anspruchsvoll, aber künstlerisch viel ausdrucksstärker ist als die oft generisch wirkenden 3D-Umgebungen der Mitbewerber. Es ist weniger eine Simulation und mehr ein actionlastiges Abenteuerspiel in Katzengestalt – und genau diese klare Positionierung und der Mut, das Genre zu brechen, machen es für mich zum herausragenden Titel in dieser Nische.
Stärken und Highlights
Nachtkralle: Endlich mal eine Katze, bei der man sich nicht wie ein Kuscheltier fühlt! Die Sprünge fühlen sich mega gut an, und die Stadt bei Nacht sieht einfach episch aus. Die Missionen mit den Geistern sind mein Highlight. Mehr davon!
PixelPranker: Sound und Grafik passen perfekt zusammen, gibt richtig Stimmung. Das Aufrüsten der Krallen macht richtig Spaß. Manchmal stürzt die App nach langen Sessions ab, aber ansonsten top für zwischendurch.
Schattenläufer: Ich liebe es, einfach durch die Gassen zu stromern und Leute zu erschrecken. Kein kompliziertes System, einfach reinkommen und Spaß haben. Der ideale Ausgleich nach einem stressigen Tag.
Zu berücksichtigende Einschränkungen
F1: Auf welchen Geräten läuft die App stabil?
A1: Cat From Hell läuft auf den meisten modernen Android-Smartphones und -Tablets stabil. Für eine optimale Performance, besonders in belebten Stadtbereichen, wird ein Gerät mit mindestens 3 GB RAM empfohlen. Ältere Modelle können gelegentlich längere Ladezeiten haben.
F2: Gibt es In-App-Käufe, und sind sie notwendig, um voranzukommen?
A2: Ja, es gibt optionale In-App-Käufe für virtuelle Währung, um Upgrades oder kosmetische Items schneller freizuschalten. Sie sind jedoch nicht notwendig. Alle Inhalte und Fähigkeiten können durch normales Spielen und das Abschließen von Missionen und täglichen Aufgaben erspielt werden.
F3: Kann man die Steuerung anpassen oder einen Controller anschließen?
A3: Derzeit bietet die App keine umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten für das On-Screen-Steuerkreuz und die Aktionsbuttons. Die Unterstützung für externe Bluetooth-Controller ist offiziell nicht vorgesehen, die Steuerung ist aber für die Touch-Eingabe optimiert und gewöhnungsbedürftig.
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